DROGEN MPU

ALLE WICHTIGEN FAKTEN FÜR
IHRE MPU WEGEN DROGEN

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ALLE WICHTIGEN FAKTEN FÜR IHRE MPU WEGEN DROGEN

Bereiten Sie sich online auf Ihre Drogen MPU vor. Sie finden hier alle wichtigen Informationen für Ihre MPU. Überprüfen Sie jetzt online Ihr Wissen. Im Anschluss an unseren MPU-Test bekommen Sie die richtigen Antworten mit weiteren hilfreichen Informationen per E-Mail zugesendet.

Wir haben darüber hinaus einen umfassenden Fragenkatalog für Sie zusammengestellt, in dem alle wichtigen Themenblöcke einer MPU wegen Drogen abgebildet sind und der wie ein typisches psychologisches MPU-Gespräch strukturiert ist. Wenn Sie die zusammengestellten Fragen ausführlich beantworten können, werden Sie Ihre Drogen MPU voraussichtlich bestehen.  Hier geht es zu den MPU-Fragen und den Beispielantworten (4,99 EUR). Eine kostenlose Leseprobe erhalten Sie hier.  

Überprüfen Sie jetzt, ob Sie die wichtigen MPU-Fragen einer Drogen MPU richtig beantworten können.

Drogen MPU - Alles was Sie wissen sollten

Was kostet eine MPU wegen Drogen?

Die Preise bei einer einfachen MPU wegen Drogen variieren zwischen ca. 700 € und ca. 750 € variieren. Hinzukommen noch die Kosten für die Abstinenzbelege, die zwischen 300-700 Euro liegen. Die Gesamtkosten für die Abstinenzbelege variieren und hängen davon ab, ob Sie Belege für 6 oder 12 Monate benötigen. Weitere Informationen zu den MPU-Kosten finden Sie hier. Tipps wie Sie die Kosten Ihrer MPU reduzieren können finden Sie in unserem Video hier.

Was kostet eine MPU-Vorbereitung für eine Drogen MPU?

Die Vorbereitungskosten variieren je nach Anbieter. Bei einer einfachen Drogen-Fragestellung liegen die Kosten bei seriösen Vorbereitern zwischen 800 und 1500 Euro. Bei deutlich günstigeren oder teureren Angeboten sollten Sie genau nachfragen, wie sich die Kosten für die Vorbereitung zusammensetzen. Es ist empfehlenswert, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Weitere Informationen zu den Kosten einer MPU-Vorbereitung finden Sie hier. Fünf Tipps wie Sie die Gesamtkosten Ihrer MPU reduzieren können finden Sie in unserem Video hier.

Wie bestehe ich meine Drogen MPU?

Sie müssen überzeugend darlegen können, dass Sie wieder geeignet sind, ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Es sollte keine Gefahr mehr bestehen, dass Sie in Zukunft unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug steuern oder Drogen konsumieren. Sie müssen daher drogenfrei leben. Ein drogenfreies Leben ist eine wichtige Voraussetzung für ein positives Ergebnis.

Wer muss sich einer Drogen MPU unterziehen?

Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung kann bei allen Drogendelikten und Drogenproblematiken von den Führerscheinstellen angeordnet werden. Wenn Sie beispielsweise unter Drogeneinfluss am motorisierten Straßenverkehr teilgenommen haben (bspw. unter Amphetamin, Cannabis, Heroin oder Kokain). Anders als beim Alkohol kann eine MPU auch angeordnet werden, wenn Sie beispielsweise nach einem Besuch in einem Club mit illegalen Drogen oder Substanzen erwischt wurden und recht sicher ist, dass Sie diese konsumiert haben.

 

 

Im Bußgeldkatalog sind die Strafen bei einer Fahrt unter Drogeneinfluss wie folgt definiert:

  • Beim ersten Verstoß wegen Drogen: 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte sowie 1 Monat Fahrverbot
  • Beim zweiten Verstoß wegen Drogen: 1.000 Euro Bußgeld, 2 Punkte sowie 3 Monate Fahrverbot
  • Beim dritten Verstoß wegen Drogen: 1.500 Euro Bußgeld, 2 Punkte sowie 3 Monate Fahrverbot

 

Eine MPU wird aber unabhängig von den Bußgeldern von den Führerscheinstellen angeordnet. In unseren Beratungen erleben wir es immer wieder, dass Betroffene sehr irritiert darüber sind, dass ihre Führerscheinstelle erst viele Monate nach dem Fahrverbot eine MPU anordnet. Viele Betroffene denken, dass die Sache mit dem Bußgeld und dem Fahrverbot erledigt sei. Über die Anordnung einer MPU sind viele dann “geschockt”, weil ein Führerscheinverlust droht. Die Führerscheinstellen geben dann meist eine Frist von 2-3 Monaten zur Vorlage eines positiven Gutachtens. Andernfalls droht der Führerscheinentzug. Meist bleibt dann nicht genug Zeit, um Abstinenznachweise zu erbringen, die zwingend erforderlich sind, um eine MPU wegen Drogen zu bestehen. Es ist daher ratsam, umgehend nach dem Verstoß ein Abstinenzkontrollprogramm zu beginnen oder sich seine Haare wachsen zu lassen, sodass man gegebenenfalls eine oder zwei Haaproben abgeben kann, um seine Drogenfreiheit zu belegen. 

Sind Abstinenznachweise für eine positive MPU erforderlich?

Wurde Ihr Führerschein wegen Drogenkonsum entzogen, müssen Sie für ein positives Gutachten Drogenabstinenz nachweisen. Sie können Ihre Drogenfreiheit durch Urinscreenings oder Haaranalysen belegen (je nach Drogenkonsummuster mindestens 6 Monate, in vielen Fällen sind 12 Monate erforderlich). Der Nachweis Ihrer Drogenabstinenz ist für ein positives Gutachten zwingend erforderlich und kann nicht umgangen werden. Wie lange der Betroffene bereits drogenfrei leben muss, um ein positives Ergebis zu erzielen, hängt vom individuellen Konsumverhalten der Vergangenheit ab und davon, welche Drogen konsumiert wurden. Liegt eine fortgeschrittene Drogenproblematik oder sogar eine Abhängigkeit vor, sollte mindestens ein Jahr Abstinenz nachgewiesen werden. Liegt “lediglich” eine Drogengefährdung vor (z. B. gelegentlicher Cannabiskonsum) reichen meistens 6 Monate Drogenabstinenz aus. Wie viele Screenings Sie durchführen sollten und wie lange der Abstinenzzeitraum sein muss, sollten Sie im Vorfeld Ihrer Medizinisch-Psychologische Untersuchung klären.

Wo kann ich Abstinenz nachweisen?

Sie können bei jeder Begutachtungsstelle (TÜV Hessen, Pima MPU, AVUS, Prosecur GmbH etc.) ein Abstinenzkontrollprogramm gemäß CTU-Kriterien absolvieren. Darüber hinaus gibt es diverse freie Institute (z. B. Labor Enders) und Ärzte, die deutlich günstiger sind.

Was passiert bei der Drogen MPU bzw. wie läuft eine MPU wegen Drogen ab?

Sie müssen den Gutachter davon überzeugen, dass Sie wieder geeignet sind, am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen. Sie sollten nachvollziehbar darlegen, dass Sie nicht erneut unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug führen werden. Eine MPU besteht aus drei Teilen: 1. Medizinische Untersuchung; 2. Reaktions- und Leistungstest; 3. Explorationsgespräch (Gespräch mit einem Psychologen).

 

Medizinische Untersuchung
Im medizinischen Teil der Untersuchung wird Ihr Gesundheitszustand untersucht. Sind Ihnen Erkrankungen bekannt, sollten Sie sich im Vorfeld Ihrer Medizinisch-Psychologische Untersuchung erkundigen, ob die bekannte Erkrankung Ihre Fahreignung negativ beeinflussen könnte. Die Einnahme von Medikamenten wird ebenfalls abgefragt. Der Arzt wird mit Ihnen Ihren Drogenkonsum besprechen. Sie sollten sich im Vorfeld Ihrer MPU Gedanken über Ihren früheren Drogenkonsum gemacht haben. So können Sie es vermeiden, beim Psychologen und Arzt unterschiedliche Angaben zu Ihrem Drogenkonsum zu machen.

 

Reaktions- und Leistungstests
Mit den computerbasierten Leistungstests werden Ihr Reaktions- und Konzentrationsvermögen und Ihre Belastbarkeit überprüft. Die Tests stellen für die meisten Betroffenen kein Problem dar. Die Leistungstests sind erforderlich, um sicherzustellen, dass Sie alle Voraussetzungen zum Führen eines Kraftfahrzeuges erfüllen. Wenn Sie die Reaktions- und Leistungstests nicht bestehen sollten, sind Sie nicht automatisch durchgefallen. Es gibt noch die Möglichkeit durch eine Fahrverhaltensbeobachtung festzustellen, ob Sie die Voraussetzungen zum sicheren Führen eines Fahrzeuges erfüllen. Hierzu müssen Sie mit einem Gutachter und einem Fahrlehrer eine festgelegte Strecke im Straßenverkehr abfahren.

 

Psychologisches Untersuchungsgespräch
Eine Hürde ist das psychologische Gespräch, vor der viele Betroffene großen Respekt haben. Das Gespräch beim psychologischen Gutachter ist ausführlich und kann recht intim werden, worauf viele Betroffene (ohne Vorbereitung) nicht eingestellt sind. In diesem Teil der Untersuchung werden Sie detailliert zu den Hintergründen und Ursachen der aktenkundigen Delikte befragt. Es ist wichtig, dass Sie nachvollziehbar darlegen können, dass ein Umdenken stattgefunden hat und dass eine positive Veränderung zum früheren Verhalten vorliegt und stabil ist. Jeder Betroffene sollte sich intensiv damit auseinandergesetzt haben, warum er in der Vergangenheit Drogen konsumiert hat und wie es zu dem Fehlverhalten im Straßenverkehr kommen konnte. Weitere Infos zu typischen Gutachterfragen finden Sie hier

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