MPU-Fehler

Die 6 größten MPU-Fehler

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MPU-Fehler 1: Zu spät mit seiner MPU-Vorbereitung beginnen.

Wir erleben es in unseren Beratungen regelmäßig, das Betroffene erst mit Ihrer MPU-Vorbereitung beginnen bzw. beginnen, sich über Inhalt und den Ablauf einer MPU zu informieren, wenn eine MPU bereits von der Führerscheinstelle offiziell angeordnet wurde. Sehr häufig wird auch kurz vor Ablauf der gerichtlich festgelegten Sperrfrist mit der Vorbereitung begonnen. Der späte Beginn der Vorbereitung ist in sehr vielen Fällen ein zeitintensiver Fehler! Oft werden beispielsweise Abstinenzbelege für eine positive MPU benötigt, die dann nicht so schnell beigebracht werden können. Die MPU verzögert sich dann schnell um 6 oder 12 Monate.

Unser MPU-Tipp 1:

Umgehend nach der Auffälligkeit Kontakt mit einem Verkehrspsychologen aufnehmen und die Voraussetzungen für eine positive MPU abklären.

MPU-Fehler 2: Geduldig darauf warten, dass die Führerscheinstelle oder das Gericht einem mitteilt, was für eine positive MPU gefordert wird.

Immer wieder bekommen wir in unseren kostenlosen Erstberatungen von Betroffenen zu hören, dass sie es nicht wussten, dass Abstinenzbelege benötigt werden. Weder das Gericht noch die Führerscheinstelle haben darüber informiert. In der Führerscheinstelle sitzen Sachbearbeiter und das Strafmaß setzt ein Richter fest. Ob Sie Abstinenz für eine positive MPU benötigen, können diese beiden Berufsgruppen nicht einschätzen. Zum einen kennen sie Ihr Konsumverhalten nicht und zum anderen gehört eine solche Einschätzung nicht zu der Expertise eines Sachbearbeiters oder eines Juristen.

Unser MPU-Tipp 2:

Nicht warten, dass jemand auf Sie zukommt und Sie informiert! Bitte eigenständig und rechtzeitig informieren.

MPU-Fehler 3: Oberflächliche Aufarbeitung

Immer wieder erleben wir es, dass Betroffene nach einer negativen MPU zu uns kommen und überhaupt nicht verstehen können, warum die erste MPU negativ geworden ist. Oft wird dann noch hinzugefügt, dass man sich ja intensiv vorbereitet hat. Oft stellt sich dann aber im weiteren Gesprächsverlauf heraus, dass die Vorbereitung mit YouTube und Google stattgefunden hat und recht oberflächlich war. Weitere Informationen finden Sie unter MPU-Fragen und Antworten.

Unser MPU-Tipp 3:

Intensive MPU-Vorbereitung. YouTube und Google lediglich als Ergänzung nutzen.

MPU-Fehler 4: Ehrlichkeit reicht

Oft bekommen wir Anrufe von Betroffenen, die 1-2 Wochen später Ihre MPU ablegen möchten und schnell noch ein paar Fragen klären möchten. Wir bekommen dann nicht selten zu hören: “Ich gehe einfach zur MPU und erzähle alles ganz ehrlich. Das wird dann schon reichen. Ich habe nichts zu verbergen und es wird nie wieder vorkommen. Der Führerscheinverlust hat wehgetan. usw.” Eine offene und ehrlich Darlegung des Sachverhalts ist eine Voraussetzung für eine positive MPU, ersetzt aber unter keinen Umständen eine tiefgreifende Aufarbeitung der zugrunde liegenden Problematik.

Unser MPU-Tipp 4:

Informieren sich Sie umfassend über die Inhalte und die Struktur einer MPU.

MPU-Fehler 5: Zu große Lücke in den Abstinenzbelegen entstehen lassen

Oft beginnen Betroffene rechtzeitig mit ihren Abstinenzbelegen, stellen den Führerscheinantrag dann aber zu spät oder die Bearbeitung des Antrags dauert zu lange oder sie bekommen lange keinen MPU-Termin. Abstinenzbelegen sind jedoch nur 4 Monate gültig. Nach 4 Monaten verlieren sie ihre Gültigkeit und können in der MPU nicht mehr verwertet werden. Im schlimmsten Fall müssen Sie das komplette Abstinenzkontrollprogramm noch einmal durchlaufen.

 

Unser MPU-Tipp 5:

Sobald sich abzeichnet, dass die Lücke 4 Monate überschreiten könnte, sofort mit der Fortführung des Abstinenzkontrollprogramms beginnen oder sich die Haare wachsen lassen.

MPU-Fehler 6. Nach dem Abstinenzkontrollprogramm wieder Alkohol trinken

Viele Betroffene sind abstinenzpflichtig und nehmen auch an einem Abstinenzkontrollprogramm teil. Viele Betroffene denken dann jedoch nicht selten, dass Sie nach Beendigung des Kontrollprogramms wieder trinken dürfen. Dürfen Sie auch, man darf immer trinken, wenn man es möchte. Aber nicht, wenn man seine MPU bestehen möchte. Wenn man abstinenzpflichtig ist, darf man nach Beendigung des Kontrollprogramms weiterhin keinen Alkohol trinken. In einigen Fällen ist nach Beendigung des Abstinenzkontrollprogramms ein sogenannter kontrollierter Alkoholkonsum möglich. 

Unser MPU-Tipp 6:

Gut informieren, ob man abstinenzpflichtig ist oder nicht. Im Zweifelsfall auf jeden Fall weiterhin auf Alkohol verzichten.

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