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MPU nicht bestanden

MPU nicht bestanden – was nun?

Wer eine MPU nicht bestanden hat, erhält keine Sperrfrist. Die Betroffenen können es also jederzeit erneut versuchen. Sie durchlaufen den gleichen Prozess wie bei Ihrer ersten MPU. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, sich sofort wieder für die MPU anzumelden.

Welche Gründe dafür eine Rolle spielen und wie der Prozess für die erneute MPU stattdessen aussehen sollte, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wenn eine Person Opfer der MPU-Durchfallquote wird und einen negativen Bescheid erhält, bleibt der Führerschein zunächst bei den Behörden. Grundsätzlich ist es dann wichtig zu wissen: Es ist möglich, eine MPU zu wiederholen.


Wenn Sie eine MPU nicht bestanden haben, müssen Sie keine Sperrfrist beachten. Eine solche Sperrfrist gibt es nur im Zusammenhang mit dem Entzug der Fahrerlaubnis für Straftaten im Straßenverkehr.


Dennoch sollten die Betroffenen nicht sofort wieder vorstellig werden, sondern sich zuerst mit den Gründe auseinandersetzen, warum sie die MPU nicht bestanden haben.

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Wichtiger Hinweis: Reichen Sie kein negatives MPU-Gutachten ein!

Wenn Sie die MPU nicht bestanden haben, ist es jetzt offiziell. In der Regel sollten Sie zwei Kopien des negativen Schreibens in Ihrem Briefkasten finden.

 

Wenn dies nicht zutrifft, haben Sie wahrscheinlich einen großen Fehler gemacht: Im Vorfeld haben Sie eine Einverständniserklärung unterschrieben, die die MPU-Begutachtungsstelle ermächtigt, im Anschluss an die MPU auch ein negatives Gutachten an die Führerscheinstelle zu versenden.

 

Diesen Vorgang sollten Sie so schnell wie möglich stoppen. Sonst ist das Gutachten, das beweist, dass Sie die MPU nicht bestanden haben, für die nächsten zehn Jahre in Ihrer Akte!

Das kann in der Zukunft ein Nachteil für Sie sein und Ihre zweite MPU schwieriger machen. Der Gutachter erkennt sofort, dass Sie bereits eine erste MPU nicht bestanden haben. Das wird ihn nun veranlassen, Ihren Aussagen besondere Aufmerksamkeit zu widmen und kritisch zu hinterfragen.

Die Hinweise am Ende des Briefes auf die negative MPU sind in diesem Zusammenhang ausgesprochen hinderlich. Diese nehmen Bezug auf die Fehler Ihrerseits während der Untersuchung, die laut MPU-Gutachten negativ aufgefallen ist. Was jetzt als wohlgemeinter Ratschlag formuliert wird, den Sie sich nach eigenem Ermessen zu Herzen nehmen können, wird schnell zum Standard für den nächsten Gutachter in Ihrer Akte.

Wie Sie am besten vorgehen, wenn Sie die MPU nicht bestanden haben

Wenn Ihr MPU-Gutachten negativ ausfällt und Sie einen Brief mit freundlichen Vorschlägen erhalten, wie Sie eine positive MPU erhalten können, ist unser erster Rat, erst einmal tief durchzuatmen. Sie haben jetzt wichtige Entscheidungen vor sich.

 

Bevor Sie die MPU wiederholen, sollten Sie sich jedoch intensiv darauf vorbereiten, denn ohne entsprechende professionelle MPU-Vorbereitung ist es praktisch unmöglich, eine MPU zu bestehen. Die Vorschläge im negativen Gutachten (letzte Seite im Gutachten) können dabei hilfreich sein.

 

Wenn Sie zum Beispiel die MPU nicht bestehen, obwohl Sie Abstinenz nachweisen können, kann die Ursache in den Antworten liegen, die Sie dem MPU-Gutachter auf seine Fragen gegeben haben. Die zweite Alkohol-MPU oder Straftaten-MPU kann nur gelingen, wenn Sie sich umfassend mit Ihrem Verhalten auseinandersetzen. Das Gleiche gilt für die Drogen-MPU sowie die Punkte-MPU auf Grund wiederholter Verstöße, die die Führerscheinstelle an Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs zweifeln lassen.

 

Unsere MPU-Beratung Premium ist für jede MPU-Fragestellung geeignet und bereitet Sie optimal auf Ihre zweite MPU vor, damit Sie diesmal auch wirklich bestehen.

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Warum Teilnehmer häufig bei der MPU durchfallen und was Sie beachten sollten

Die Durchfallquote bei der MPU ist relativ hoch. Im Jahr 2019 wurden 38 Prozent der Untersuchten als „nicht geeignet“ eingestuft (Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST)).

 

Diese hohe Durchfallquote bei der MPU ist vor allem auf eine schlechte Vorbereitung auf die Fragen des Psychologen zurückzuführen. Deswegen sollten Sie gerade hierauf besonders achten. Daneben müssen natürlich alle erforderlichen Nachweise der Abstinenz vorgelegt werden. 

 

Kontrolliertes Trinken ist ebenfalls oft eine sehr gute Möglichkeit. Eher selten scheitert es, weil zum Beispiel der Reaktionstest bei der MPU nicht bestanden wurde. Wenn Sie die MPU nicht bestanden haben und wiederholen müssen, suchen Sie sich am besten einen guten Berater oder Therapeuten, der Sie bestens auf die MPU vorbereitet.

 

Für Ihren zweiten Versuch müssen Sie einige Sachen ändern. Wenn Sie dem nächsten MPU-Prüfer einfach das Gleiche sagen, bekommen Sie das gleiche Ergebnis. Die Frage ist: Was genau müssen Sie für Ihre zweite MPU ändern?

Ein positiver Aspekt, wenn Sie Ihre erste MPU nicht bestanden haben

Wenn Sie eine MPU nicht bestanden haben, erhalten Sie ein negatives MPU-Gutachten. Dieses enthält Ihre guten und Ihre nicht so guten Aussagen. Nutzen Sie diese Hinweise!

Im Regelfall geben Ihnen die Ausführungen des Gutachters eine Reihe von Hinweisen darauf, wo Sie für die zweite MPU ansetzen können. Gehen Sie jede einzelne Zeile durch, streichen Sie alle Gründe durch, die der Gutachter als positiv benennt. Markieren Sie dann alle Gründe des MPU-Gutachters, die er als negativ oder (noch) nicht ausreichend bezeichnet.

 

Damit haben Sie bereits einen kleinen Plan, an dem Sie und Ihr MPU-Berater noch arbeiten müssen. Gehen Sie also dieses Mal gründlicher und ernsthafter vor.

 

Ein MPU-Gutachten ist häufig gar nicht so leicht zu deuten. Hierbei kann es sich lohnen, einen Verkehrspsychologen zu befragen, der die Fachsprache genau versteht und sie auch übersetzen kann. So erhalten Sie hilfreiche Tipps, wie Sie die im Bericht genannten Mängel am besten angehen oder lösen können. Buchen Sie jetzt Ihre kostenlose Erstberatung bei uns!

 

Bezüglich der Kosten gibt es leider keine Ausnahme: Die Kosten müssen wieder in vollem Umfang beglichen werden. Schon aus diesem Grund sollten Sie sich die Zeit nehmen, sich auf die nächste MPU entsprechend vorzubereiten. Jedes negative Gutachten kostet erneut Geld, wenn Sie es erneut versuchen – und nicht gerade wenig.

 

Übrigens gibt es keine Deadline, bis zu der Sie Ihr Gutachten bei der Führerscheinstelle einreichen müssen. Das bedeutet, dass Sie einen negativen Bescheid gar nicht vorlegen müssen, sondern sich in aller Ruhe auf einen zweiten Versuch vorbereiten können. Eine Begründung ist hierfür nicht nötig.

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Fazit zum Thema MPU nicht bestanden

Sie können eine nicht bestandene MPU grundsätzlich jederzeit wiederholen. Das Ergebnis wäre aber höchstwahrscheinlich nicht anders als zuvor.


Wenn Sie bei der MPU mehr als zwei Mal durchfallen, wird sich das auch stark negativ auf Ihre Motivation (und Ihren Geldbeutel) auswirken. 


Suchen Sie sich daher erfahrene Verkehrspsychologen, die Ihnen den MPU-Ablauf ausführlich erklären können. Bei der MPU-Akademie erhalten Sie MPU-Beratung von echten Verkehrspsychologen.

3 gute Gründe für eine kostenlose Erstberatung bei der MPU-Akademie 

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