MPU ist kein Idiotentest

Die MPU die kein Idiotentest ist

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Warum ist der Idiotentest kein Idiotentest?

Der Idiotentest ist bei Auto-, Lkw- und Motorradfahrern in Deutschland gleichermaßen gefürchtet. Schließlich ist es gar nicht so einfach, den eigenen Führerschein (wieder) zu erhalten, wenn man erstmal zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) verdonnert worden ist. So heißt der Idiotentest nämlich eigentlich. Und nicht nur der Name ist irreführend: Die MPU hat mit einem Test der Intelligenz des Teilnehmers nichts zu tun.

Ganz im Gegenteil. Heute handelt es sich dabei um eine höchst anspruchsvolle und umfassende medizinische und psychologische Untersuchung. Aber warum heißt der Idiotentest dann Idiotentest? Und warum ist es so schwer diesen sogenannten „Test für Idioten“ zu bestehen? In folgendem Ratgeber wollen wir Antworten auf diese Fragen geben und darüber hinaus ein paar Tipps und Tricks verraten, wie man sich am besten auf den Test beim Verkehrspsychologen vorbereitet.

Was ist eine MPU?

Offiziell heißt der Idiotentest natürlich nicht Idiotentest, sondern MPU. MPU ist eine Abkürzung und steht für Medizinisch-Psychologische Untersuchung. Bevor wir uns damit befassen, warum der Name Idiotentest irreführend ist, wollen wir erst einmal erklären, was eine MPU heutzutage eigentlich ist. Eine MPU ist kurz gesagt eine Untersuchung, die die Fahrtüchtigkeit einer Person feststellen soll.

Die Untersuchung soll also feststellen, ob eine Person dazu in der Lage ist, ein Fahrzeug auf deutschen Straßen zu führen, ohne eine Gefahr für sich und andere darzustellen. Die MPU wird von verschiedenen unabhängigen Stellen in Deutschland durchgeführt, die alle durch die Begutachtungsstelle Fahrerlaubniswesen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) reguliert werden.

Warum muss man zur MPU?

Warum muss man eigentlich zur MPU oder zum Idiotentest? Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Obwohl es der Name vielleicht vermuten lässt, ist mangelnde Intelligenz keiner davon. Vielmehr wird eine MPU angeordnet, wenn die Führerscheinstelle oder eine andere zuständige Stelle die Fahrtüchtigkeit einer Person anzweifelt und deshalb vor der Entziehung, Neuerteilung oder Ersterteilung zuerst das Urteil eines professionellen Gutachters einholen will.

Die Führerscheinstelle bzw. die zuständige Stelle ordnet eine MPU in der Regel dann an, wenn ein Fehlverhalten des Antragstellers vorliegt. So zum Beispiel das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen oder Straftaten, bei denen ein Auto eingesetzt wurde. Auch das Sammeln von zu vielen Punkten in Flensburg kann zur Anordnung einer MPU führen. Unter anderem kann ein MPU-Test aus folgenden Gründen angeordnet werden

Darum ist die MPU kein Idiotentest

Der Name Idiotentest könnte gar keine unzutreffendere Bezeichnung für die MPU sein. Denn erstens wird die MPU nicht angeordnet, weil es sich beim Antragssteller um einen vermutlichen Idioten handelt.  Und zweitens wird bei einer MPU auch nicht getestet, wie hoch oder niedrig das Intelligenz-Niveau des Antragstellers ist.

Denn bei der MPU handelt es sich um eine anspruchsvolle und umfassende medizinische und psychologische Untersuchung. Damit soll sichergestellt werden, dass der Antragsteller (wieder) fahrtüchtig ist. Die zuständige offizielle Stelle legt bei der Begutachtung einen besonders großen Wert auf einen Einstellungs- bzw. Verhaltenswandel des Antragstellers. So soll ein zukünftiges Fehlverhalten ausgeschlossen werden und damit die Sicherheit der Straßenverkehrsteilnehmer garantiert werden.

Woher kommt der Name Idiotentest?

Der Idiotentest verdankt seinen Namen einer Zeit, in der es noch ziemlich unkompliziert war, einen Führerschein zu erhalten. Wenn überhaupt, dann fielen Praxis- und Theorie-Vorbereitung äußerst kurz aus. Und auch die Führerscheinprüfungen selbst waren äußerst einfach – das galt besonders für den theoretischen Teil.

Die Theorieprüfung der 60er Jahre kann man nicht im Geringsten mit dem modernen Theorie-Test der Führerscheinstellen verglichen werden. Der damalige Fragebogen war nicht nur kurz, sondern auch überaus simpel. Durchzufallen war (fast) unmöglich. Vermasselte man die Prüfung trotzdem, musste man zur MPU.

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung mussten also nur Antragsteller über sich ergehen lassen, die vermeintlich zu „dumm“ waren, um selbst die einfachsten Fragen zu beantworten. Und daher kommt der Name Idiotentest.

Der Inhalt einer MPU - Weit entfernt vom Idiotentest

Heutzutage könnte die MPU nicht weiter von einem Idiotentest entfernt sein. Denn inzwischen handelt es sich dabei um eine umfassende und oft auch herausfordernde Untersuchung, die sowohl medizinische als auch psychologische Bereiche einbezieht.

Bei einer MPU muss der Antragssteller zunächst einen Fragebogen ausfüllen. Dieser beinhaltet unter anderem Fragen zum eigenen Lebenslauf, körperlichen Zustand und, je nach Vergangenheit des Antragstellers, spezifische Fragen. Diese können zum Beispiel den eigenen Drogen- oder Alkoholkonsum zum Thema haben. Der nächste Schritt ist das medizinische Gutachten. Hier wird sichergestellt, dass der Antragsteller auch körperlich dazu in der Lage ist, ein Fahrzeug sicher zu führen. Dazu werden unter anderem Reaktionszeit, Herz, Kreislauf, Lunge und Leber getestet. 

Der letzte Teil ist der mit Abstand wichtigste Teil der MPU: In einem persönlichen Gespräch bewertet ein Verkehrspsychologe, wie weit der Antragsteller wirklich das eigene Verhalten geändert hat und ob ein Rückfall in der Zukunft möglich ist.

Wie kann eine MPU-Vorbereitung helfen?

Ein MPU Test umfasst viele verschiedene Aspekte, die oft sehr herausfordernd sein können. Ein Großteil der Antragssteller besteht die Untersuchung beim ersten Mal nicht.  Genau deshalb ist es so wichtig, dass man sich einer umfassenden MPU-Vorbereitung unterzieht. Denn durch eine professionelle Vorbereitung und Beratung, zum Beispiel durch einen Verkehrspsychologen, kann man die eigenen Erfolgschancen drastisch erhöhen.

Denn ein MPU-Experte kann einen nicht nur genau auf die Frage- und Aufgabenstellungen der Untersuchung vorbereiten. Nein, darüber hinaus werden die Vorbereitungen seriöser Anbieter auch von den MPU-Begutachtungsstellen anerkannt. Hat man bereits im Vorfeld eine MPU-Vorbereitung absolviert, wird dies bei der Untersuchung als positives Zeichen der eigenen Entwicklung gewertet.

Der Idiotentest, der keiner ist

Zusammengefasst kann man also mit Sicherheit feststellen, dass die MPU alles andere als ein Idiotentest ist. Denn immerhin handelt es sich dabei um eine umfassende medizinische und psychologische Untersuchung, die in keinster Weise die Intelligenz einer Person testet. Darüber hinaus hat es mit der Intelligenz einer Person auch nicht zu tun, ob eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung angeordnet wird.

Das bedeutet aber nicht, dass man die MPU-Prüfung unterschätzen sollte. Denn dabei handelt es sich um einen herausfordernden Test, der Teilnehmer vor außergewöhnliche Schwierigkeiten und Herausforderungen stellt. Deshalb empfehlen wir, sich auf den MPU-Test im Vorfeld unbedingt gründlich vorzubereiten.

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