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MPU Beratungsstelle vs. MPU Begutachtungsstelle

MPU Beratungsstelle vs. MPU Begutachtungsstelle

Immer wieder scheint es Unsicherheiten zu den beiden Begriffen MPU Beratungsstelle und MPU Begutachtungsstelle zu geben. Wir bringen Licht ins Dunkel.

Zunächst einmal: Bei der MPU, also der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung handelt sich um eine interdisziplinäre Untersuchung, die die Eignung eines Menschen zum Führen eines Kraftfahrzeugs beurteilt. Insbesondere dann, wenn Zweifel an der körperlichen, geistigen oder charakterlichen Eignung des Fahrers bestehen – oft aufgrund von Verkehrsverstößen, Drogen- oder Alkoholkonsum.

Während die MPU für viele eine Hürde darstellt, die es zu überwinden gilt, ist sie ein wichtiges Instrument, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Sie dient dem Schutz der Allgemeinheit, indem sie sicherstellt, dass nur diejenigen ein Fahrzeug führen, die dies auch verantwortungsbewusst ausführen können.

Zwei zentrale Akteure spielen in diesem Prozess eine entscheidende Rolle: Die MPU Beratungsstelle und die MPU Begutachtungsstelle. Während erstere den Betroffenen bei der Vorbereitung auf die Untersuchung unterstützt und berät, ist die letztere für die eigentliche Durchführung und Bewertung der MPU zuständig.

Doch was genau verbirgt sich hinter diesen beiden Begriffen und welche Funktionen erfüllen sie? In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick darauf.

MPU Beratungsstelle

Die MPU Beratungsstelle ist eine Institution, die Personen, die vor der Durchführung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung stehen, beratend zur Seite steht. Sie bietet Unterstützung, Information und Vorbereitung für all jene, die sich mit der MPU konfrontiert sehen.

Anders als die Begutachtungsstelle, die die MPU durchführt, fokussiert sich die MPU Beratungsstelle auf die Vorbereitung und psychologische Betreuung der Betroffenen, um ihnen den bestmöglichen Ausgang der Untersuchung zu ermöglichen.

Wann sollte man sich an eine MPU-Beratungsstelle wenden?

Es empfiehlt sich, bereits bei dem ersten Gedanken oder der Ankündigung einer MPU, den Kontakt zu einer Beratungsstelle aufzunehmen. Je früher man sich vorbereitet und informiert, desto besser kann man sich auf die bevorstehende Untersuchung einstellen. Insbesondere wenn Unsicherheiten oder Ängste bestehen, sollte man nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Leistungen einer MPU Beratungsstelle

Eine MPU-Beratungsstelle hilft Ihnen bei der Vorbereitung auf die MPU. Diese Unterstützung lässt sich in vier Bereiche unterteilen:

  1. Individuelle Vorbereitung auf die MPU: Jeder Mensch und jede Situation ist einzigartig. Die Beratungsstellen bieten maßgeschneiderte Vorbereitungsprogramme an, die auf die individuellen Bedürfnisse und Umstände des Einzelnen abgestimmt sind. Dies erhöht die Chancen auf einen positiven Ausgang der MPU.
  2. Psychologische Unterstützung: Die bevorstehende MPU kann für viele Betroffene eine Stressquelle sein. Die Beratungsstelle bietet psychologische Unterstützung, um Ängste abzubauen und das Selbstbewusstsein zu stärken.
  3. Klarheit über den Ablauf der MPU: Viele Menschen fürchten das Unbekannte. Durch die Beratungsstelle erhalten Betroffene einen klaren Überblick über den Ablauf der MPU, was dazu beiträgt, Unsicherheiten und Ängste zu reduzieren.
  4. Möglichkeit zur Selbsteinschätzung und Aufarbeitung persönlicher Probleme: Nicht selten stehen hinter Verkehrsverstößen tiefere persönliche Probleme oder Konflikte. Die Beratungsstelle bietet einen sicheren Rahmen, in dem diese Themen angesprochen und bearbeitet werden können, um nicht nur die MPU zu bestehen, sondern auch langfristig sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Qualitätskriterien für eine MPU Beratungsstelle

Die BASt, die Bundesanstalt für Straßenwesen, hat einen Katalog von Kriterien veröffentlicht, anhand derer Sie eine seriöse MPU Beratungsstelle erkennen können. Lassen Sie uns diese Kriterien mit den Leistungen der MPU Akademie gegenüberstellen:

Offizieller BASt-Kriterienkatalog MPU-Akademie
Ein seriöser und kompetenter Berater oder Verkehrstherapeut … Die Standards der MPU-Akademie sind hoch und übertreffen oftmals die Kriterien der BASt
… ist Psychologe mit einem Diplom- oder Master-Abschluss, hat eine verkehrspsychologische Ausbildung absolviert und bildet sich regelmäßig fort. Der Gründer und auch alle Berater der MPU-Akademie sind nicht nur ausgebildete Psychologen, sondern verfügen über eine verkehrspsychologische Ausbildung. Einige waren zuvor selbst MPU Prüfer.
… ist er mit den aktuell geltenden Beurteilungskriterien vertraut, an denen sich die Gutachter in der MPU orientieren. Die MPU-Akademie Psychologen bilden sich nicht nur selbst ständig weiter, sondern informieren auch ihre Kunden im Blog über alle wichtigen Neuigkeiten, wie etwa den neuesten Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung.
… gibt keine Garantien, wie zum Beispiel „Geld-zurück“ oder „100-Prozent-Chance“. Niemals.
… klärt über Leistung und Kosten auf und bietet faire Zahlungsmodalitäten. Alle Preise sind übersichtlich auf der Website an verschiedenen Stellen zu finden. Selbst Ratenzahlung ist möglich.
… informiert sich objektiv und vertraulich über Ihre Verkehrsauffälligkeiten. Wie Sie dem veröffentlichten Ablauf der Vorbereitung bei der MPU-Akademie entnehmen können, ist dies als Schritt 1 fest verankert und selbstverständlich.
… fordert Sie beispielsweise auf, Urteile, Schriftverkehr mit der Führerscheinstelle, Auszug aus dem Verkehrszentralregister, bisherige Gutachten vorzulegen. Dies ist ebenfalls im Ablauf in den Schritten 2 bis 4 fester Bestandteil der Vorbereitung. Die MPU-Akademie fordert Sie nicht nur dazu auf, sie unterstützt Sie auch dabei.
… wird Sie nicht unter Druck setzen. Niemals.
… nötigt Sie nicht, „zurechtgebastelte“ Geschichten auswendig zu lernen, die den Gutachter angeblich überzeugen. Niemals, im Gegenteil. Im Blog machen wir sogar mehrfach darauf aufmerksam, dass das nicht der richtige Weg ist.
… macht im Verlauf der Beratung schriftliche Aufzeichnungen. Dies gehört zu unserem professionellen Verständnis dazu.
… händigt Ihnen zum Schluss ein schriftliches Beratungsergebnis oder eine Teilnahmebescheinigung für die Vorbereitungsmaßnahme aus. Eine Selbstverständlichkeit.
… stellt Ihnen eine Quittung aus, wenn Sie bar bezahlen. Da es sich um ein Online-Angebot handelt, gibt es keine Bargeld-Zahlungen.
… schließt mit Ihnen zu Beginn einen Vertrag, in dem Zusammenarbeit, Kosten- und Zeit-Aspekte sowie Beendigung geregelt sind. Ebenfalls Teil unseres Eigenanspruchs und eine Selbstverständlichkeit.

MPU Begutachtungsstelle

Die MPU Begutachtungsstelle ist eine von den Verkehrsbehörden anerkannte Einrichtung, die die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) durchführt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Fahreignung von Personen objektiv zu beurteilen, bei denen Zweifel hinsichtlich ihrer Tauglichkeit zum Führen eines Kraftfahrzeugs bestehen.

Die Begutachtungsstelle gibt nach Abschluss der Untersuchung eine Empfehlung ab, ob der Betroffene wieder am Straßenverkehr teilnehmen darf oder nicht.

Die Begutachtungsstelle ist die offizielle und anerkannte Stelle, die die MPU durchführt. Sie garantiert, dass die Untersuchung im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien steht. Die Experten der Begutachtungsstelle sind speziell geschult und führen ihre Untersuchungen ohne Vorurteile oder persönliche Meinungen durch.

Ihre Beurteilung basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und standardisierten Kriterien. Die Begutachtungsstelle arbeitet nach festgelegten Kriterien und Standards, die sicherstellen, dass alle Betroffenen gleich und gerecht behandelt werden.

Der Ablauf einer Untersuchung bei der Begutachtungsstelle

Die MPU ist in 3 Bereiche gegliedert, die alle bestanden werden müssen. Die größte Herausforderung hierbei ist in der Regel das psychologische Gespräch.

  1. Medizinischer Teil: Zu Beginn der MPU erfolgt eine medizinische Untersuchung. Hier werden vor allem körperliche Aspekte geprüft, wie z.B. der Gesundheitszustand, der Gebrauch von Medikamenten oder der Konsum von Drogen und Alkohol.
  2. Psychologisches Gespräch: In diesem Teil der MPU findet ein Einzelgespräch mit einem Psychologen statt. Hier werden Themen wie der Grund für den Führerscheinentzug, das Fahrverhalten und eventuelle Veränderungen im Lebensstil besprochen. Der Psychologe versucht zu beurteilen, ob der Betroffene künftig wieder sicher am Straßenverkehr teilnehmen kann.
  3. Verkehrspädagogische Beurteilung: Hier wird das Wissen über Verkehrsregeln und -sicherheit überprüft. Zudem geht es darum zu bewerten, inwiefern der Betroffene aus seinen Fehlern gelernt hat und wie er zukünftig sicherer im Straßenverkehr agieren kann.

Unterschiede zwischen MPU-Beratungsstelle und Begutachtungsstelle

MPU-Beratungsstellen und MPU-Begutachtungsstellen haben grundsätzlich unterschiedliche Zielsetzungen. Während die Beratungsstelle primär dazu dient, Betroffene auf die MPU vorzubereiten und ihnen bei der Bewältigung von Problemen und Unsicherheiten zu helfen, liegt der Fokus der Begutachtungsstelle auf der objektiven Beurteilung der Fahreignung.

Die Beratungsstelle möchte den Betroffenen dabei unterstützen, die MPU positiv zu bestehen, die Begutachtungsstelle hingegen prüft neutral, ob der Betroffene die Voraussetzungen dazu erfüllt.

Fazit

Die MPU ist für viele Betroffene eine große Herausforderung, die es zu meistern gilt. Die richtige Vorbereitung durch eine MPU Beratungsstelle, wie die MPU-Akademie, kann hierbei entscheidend sein. Sie bietet Unterstützung, Information und psychologische Begleitung, um den Betroffenen den bestmöglichen Ausgang der Untersuchung zu ermöglichen.

Die Begutachtungsstelle hingegen sorgt mit ihrer objektiven Beurteilung für die Sicherheit im Straßenverkehr. Durch klar definierte Kriterien und eine neutrale Bewertung stellt sie sicher, dass nur diejenigen am Straßenverkehr teilnehmen, die dies auch verantwortungsbewusst schaffen können.Für Betroffene ist es daher empfehlenswert, sich frühzeitig zu informieren und Unterstützung zu suchen. Durch eine optimale Vorbereitung kann nicht nur die MPU selbst, sondern auch der Weg dahin leichter und zielführender gestaltet werden.

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